Es handelt sich um einen 47 km langen, im Odenwald
enstehenden linken Zufluss des Mains in Hessen und in Bayern. Die Gersprenz fließt zunächst Richtung
Norden, wo sich ihr Tal immer weiter aufweitet, zunächst zum lößreichen
Reinheimer und Dieburger Hügelland, dann zu einer weiten Ebene.
Ab dem Bereich von Groß-Zimmern teilt sich der Fluss in mehrere
Arme auf, die als Mühlbäche und dann im Stadtgebiet von Dieburg
als Stadt- und Burggräben dienten. Nördlich von Dieburg beschreibt
die Gersprenz einen Bogen Richtung Nordosten. Sie durchfließt
Babenhausen (Hessen) und mündete dann ursprünglich im bayerischen
Stockstadt
in den Main. Seit den 1960er Jahren wird der Fluss linksmainisch einige
Kilometer bis zur Staustufe Kleinostheim geleitet, unterhalb der er
in den Main mündet. An dieser Stelle trifft auch die Landesgrenze
zwischen Bayern und Hessen auf den Main, der von da an Grenzfluss ist.
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